Die Sitia Trezentos


Einwohner: 1.180 Einwohner (Census Mizirionensis 1030 BF)
Wappen: ein aufrechter weißer Anker auf blauem Grund
Herrscher: Sitario Ramon Rui de Trezentos
Einflussreiche Familien: De Trezentos, Al’Siledas
Wichtige Ortschaften: Dociedat (164 Einwohner), San Nasula (35 Einwohner), Bonnera (179 Einwohner), Sulivera (115 Einwohner), Trezentos (359 Einwohner), Novo Trezentos (58 Einwohner), Santa Elida (23 Einwohner), Corada (247 Einwohner)
Bedeutende Güter und Plantagen: Holz, Fisch, Leder, Felle, Muscheln, Brabaker Wasserbüffel
Wichtige Erzeugnisse: Leder (Schlangen, Echsen), Fell (Dschungeltiger), Gift (Schlangen), Nebelwasser “Aqua Mojada”, Süßwasserperlen
Landschaften: Laguna Mar de Dulce, Bosque Mojada, Bosque Reservado, Rio Claramento, Rio Mojade, Rio Espirito, die schwarze und weiße Küste.
Wichtige Verkehrswege: Die Küsten-Kronstrasse von Docietat nach Trezentos und die Sitario-Strasse von Trezentos nach Novo Trezentos.
Tempel: Efferd, Perraine (Schrein)
Mysteriöse Orte: Bosque Reservado

Siedlungen in der Sitia Trezentos

Bonnera

Einwohner: 179 Einwohner
Wappen: eine weiße Muschel auf blauem Feld
Herrschaft:
Besonderheiten: Schenke „Süße Perle“ und Schenke „Wasserbüffel“

Der Laguna Mar de Dulce liegt im Nordwesten der Sitia, reicht aber mit seinem westlichen Ufer bis in die Sitia Barados hinein. Der Süßwassersee wird vom Rio Claramento gespeist, dessen Quelle im östlichen Bosque Mojado (Nebelwald) entspringt, hat aber selbst keinen Abfluss. Je nach Niederschlagsmenge im Götterlauf pegelt der Wasserstand zwischen 12 bis 19 Schritt. Der Fluss mit dem sumpfigen Mündungsdelta und der See wimmeln von frischen Fischen. Am Nordufer des Sees finden sich reichhaltige Muschelbänke im See. Hin und wieder gibt es kleine Streitereien mit Fischern aus der Sitia Barados.

Vom Mündungsdelta des Rio Clarmanto Richtung Osten erreicht man den Bauern- und Fischerort Ort Bonnera. Die Reisfelder von Bonnera liegen beidseitig am westlichen und östlich Ufer. Die Fischer des Ortes holen Ihre Beute mit Reusen aus dem Fluss oder mit Ruderbooten und Netzen aus dem See. einige haben sich auch als Muschelsucher spezialisiert. Die “Dulce“Perlen in lachs-orange, weiß-rose und gold-braun erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Damen der adeligen Gesellschaft, ob im Horasreich, am Brabaker Hofe oder…?

Sulivera

Einwohner: 115
Wappen: zwei braune gekreuzte Holzfälleräxte mit silbernem Schneidblatt auf grünem Grund
Herrschaft: Dorfschulze
Besonderheiten: Kneipe „Nebelwasser“ gleichzeitig Krämerladen und Amtsstube

Verfolgt man den Flusslauf des Rio Clarmento weiter bis zur Quelle und schlägt sich dann etwa 2,5 Meilen südöstlich einen Weg durch den Nebelwald frei, erreicht man den Holzfäller Ort Sulivera. Alle Hütten im Ort sind aus Holz. Die einzigen Kneipe des Ortes fungiert zugleich als Amtsitz des Dorfschulzen und als Krämerladen. Der Waldkräuter-Schnaps “Aqua Mojado”, ein süßliches nebelfarbiges Gebräu das die Holzfäller bei Laune hält, wird hier fast ausschließlich getrunken. Vor der Hütte stehen einige Fässer, die als Stehtische dienen, und an einer Längswand des Krämerladens steht sogar eine Holzbank. Der breitschultrige Kneipenwirt Anselmo ist der Zwillingsbruder von Alfonso dem Strandwirt „Zur lachenden Muräne“ in Trezentos. Anselmo begleitet auch das Amt des Dorfschulzen und Krämers in Sulivera. Eine Machtfülle die seinem Geldbeutel nicht schlecht bekommt.

San Nasula

Einwohner: 35 Einwohner
Wappen: rotes Gürteltier auf grünem Grund
Herrschaft: Jagdführerin Immaculada Margola Ramirez
Mysteriöse Orte: Bosque Reservado der Stille Wald

Zwischen dem Bosque Mojado und dem kleineren südlich gelegenen Bosque Reservado (Stiller Wald) liegt die vor mehr als 1750 Götterläufen unter Nasul-Horas gegründete Siedlung San Nasula. Hier leben noch einige erzkonservative Jägerfamilien die mit den “Neuen” Machthabern nichts zu tun haben wollen. Die fünf Familien handelt auf eigene Rechnung mit ihren Fellen und Trophäen. Der mutigste Jäger der Siedlung wird meist als Jagdführer gewählt wenn sie gemeinsam auftreten oder auch einzelne herausragende Jagdtrophäen in Trezentos auf dem Markt verkaufen. In den zurückliegenden Götterläufen sind ganze Familien im „stillen Wald“ auf der Jagd verschwunden. Die erst 18 Götterläufe zählende Jagdführerin Immaculda Margola Ramirez hat angeordnet nur noch im „Nebelwald“ und auf den Ebenen zu jagen. Schon sehr radikale Ansichten für die Familien, aber die Jagderfolge und wenigen Verluste unter Immaculada lassen auch die konservativsten schweigen.

Über den Bosque Reservado gibt es mehr als ein Gerücht. Aber noch heute schüchtern die Mütter ihre Kinder damit ein: “Wenn du nicht gehorchst bringen wir dich zu den Ribunga und du musst dem Sturmdrachen dienen…”. Keiner weiß ob es die Ribunga im Wald gibt aber diese unheimliche Stille läßt Raum für diese und weitere Spekulationen, zumal keiner der den Wald betrat je wieder von seinen Angehörigen gesehen wurde.

Santa Elida

Einwohner: 23
Wappen: Ein Kranz von gold-braunen Perlen auf türkisfarbenem Grund
Herrschaft: Akoluth Efferdito
Tempel: Efferd

Der Pilgerort Santa Elida liegt genau 5 Meilen südlich von Sulivera, 5 Meilen östlich des Bosque Reserverdo und 5 Meilen nördlich der Südmeerküste. Hier steht ein Tempel zu Ehren der Efferd- und Nationalheiligen Elida von Salza, der nach der großen Hungersnot vor etwa 1100 Götterläufen errichtet wurde. Dem Geweihten Efferdito und dem Akoluthen des Tempels stehen 4 Novizen als Gehilfen und die Klosterschüler zur Seite. Die Abgänger dieser Schule findet man oft als Schiffsmedicus oder Efferdgeweihten auf den Schiffen der Brabaker Flotte.

Dociedat

Einwohner: 164
Wappen: Neun horizontal übereinander angeordnete weisse Wellenlinien auf schwarzem Grund
Herrschaft: Vogt Pedro Rui de Trezentos

Im Südwesten an der schwarzen Küste – hier besteht der Strand aus schwarzen spitzkantigen Kieselsteinen – liegt der Küstenfischerort Dociedat. Dem Ort vorgelagert sind acht kleine Inseln an deren Küsten die Fischer des Ortes reiche Beute einfahren. Solange Vogt Pedro Rui seinen Verpflichtungen in der Flotte nachkommt wird Dociedat in seiner Abwesenheit von seiner Gemahlin Ana Conzuela verwaltet. Auf der Küsten-Kronstrasse kann man per Landweg über Corada im Osten auch Trezentos erreichen.

Trezentos

Einwohner: 359
Wappen: ein aufrechter weißer Anker auf blauem Grund
Herrschaft: Sitiario Ramon Rui de Trezentos, genannt „El Cazador“
Garnison: 9 Seegardisten und 10 Bombardisten der Hafenkommandantur
Tempel: Efferd,

Der Hauptort der Sitia liegt an der weißen Sandküste. Holzhütten und ein paar wenige zum Teil über ein Obergeschoss verfügende Steinhäuser bestimmen das Bild der Ortschaft. Auf dem Marktplatz, der mit Zelten und Ständen der Händler umgeben ist, steht in der Mitte ein großer steinerner mit einem Relief aus Delphinen geschmückter Frischwasserbrunnen. Das höchste Gebäude des Ortes ist der türkisfarbene Efferdtempel gegenüber dem Haus der Efferdbruderschaft, der von der Tempelvorsteherin Efferdana geleitet wird.

Zur Seeseite ist Trezentos mit einer steineren Wehrmauer, auf der zwei leichte Rotzen und eine drehbare Hornisse montiert sind, geschützt. An der Wehrmauer zur Landseite steht das Haus der Efferdbruderschaft (Seefahrergilde), die Hafenkommandantur unter dem Befehl von Bootsmann Ronaldo, die zweigeschossige Stadtvilla der De Trezentos und das Hotel Palace del Mar (Palast des Meeres) mit seinen acht luxuriösen Zimmern.

Mehr zur Ortsmitte liegt das einfache Hotel „Zum singenden Koch“ mit sechs geräumigen Zimmern im Obergeschoss, die jeweils mit bis zu vier Betten ausgestattet sind. Im Erdgeschoss befindet sich ein heller Raum mit 20 sauberen Schlafplätzen und ein weiterer Raum zur Bewirtung der Gäste. Unterhalb der Wehrmauer an der Steilküstenwand befindet sich eine kleine Werft zur Ausbesserung der Küstenkutter und leichteren Arbeiten an der “Leise Jägerin”. Gleich daneben steht das Gasthaus “Zur lachenden Muräne”. Der Wirt Alfonso und seine Schankdamen sind bei den Matrosen und “Landratten” sehr beliebt. Jeder der zum ersten mal die “Lachende Muräne” betritt bekommt von Alfonso ein Glas Nebelwasser frei Haus und wehe er spricht nicht lobende Worte darüber.

Nur wenige Schritte entfernt bietet die recht einfache Pension “Zum Enterhaken” ein großen Schlafsaal mit 30 Strohsäcken und 2 Zimmern mit einfachen Bettgestellen . Carlos ist ein mürrischer Wirt der keine Gelegenheit auslässt um über Alfonso und seine „Lachende Muräne“ her zuziehen. Die Fischer haben auf dem weißen Strand ihre Holzgestänge zum trocknen der Fische aufgestellt und die Kutter werden abends auf den Strand gezogen. Eine kleine Lagerhalle steht am östlichen Pier. Vom feinsandigen Sandstrand führt ein Holzpier etwa 300 Schritt weit ins Meer. Hier liegt die Karavelle „Leise Jägerin“, wenn Don Ramon Rui de Trezentos nicht mit ihr im Südmeer unterwegs ist.

Keine 4 Meilen vor Trezentos liegen die Islas Gemelas (Zwillingsinseln). Auf der östlichen Gran Gemela haben die Trezentos in Wipfelhöhe der dicht bewachsenen Insel ein verdecktes Krähennest eingerichtet. Der Ausguck wird jeden Markttag ausgewechselt und bei Gefahr wird die Hafenkommandantur von Trezentos mit “Boten” unterrichtet. Don Rui de Trezentos, dem Großvater des jetzigen Sitario, ist es gelungen Seemöwen speziell für diesen Botendienst abzurichten. Die Zuchtstation befindet sich auf der Menor Gemela und wird von Vito de Trezento geleitet. Bisher ist es noch nicht gelungen den Botendienst weiter auszubauen und eine neue Route einzurichten.

Novo Trezentos

Einwohner: 58 Einwohner
Wappen: Das grüne Schildhaupt mit 3 goldenen Dukaten wird durch einen weißen Wellenschnitt vom blauen Hauptfeld in dem ein aufrechter weißer Anker steht getrennt
Verwalter: Gutsverwalter Marco Claudio Garcias

Erst um 930 BF wurde dieses Landgut erbaut und zum Stammsitz der Familia De Trezentos. Heute werden dort Brabaker Wasserbüffel gezüchtet. Zwei Gästehäuser, Stallungen, und ein Gebäude zur Verarbeitung der Jagdbeute aus dem Bosque Mojado sind auf dem weitläufigen Gelände verteilt. Ein kleiner Holzbrunnen versorgt das Gut mit Frischwasser. Don Ramon hat sein Arbeitszimmer im Hauptgebäude wie die Kapitänskajüte auf der “Leise Jägerin” einrichten lassen. Hier schmiedet er mit seinem ersten Offizier Marcello Sevilliano Pläne für die Seeakedemie Brabak. Gelegentlich werden von hier Jagdgesellschaften von Don Ramon zusammengestellt. Ein kleiner blaugrüner Efferdschrein wurde von den De Trezentos gestiftet. Etwas abseits mixt der Alchemist Raffaelo Andes Mendeza seine Tinkturen in einer nach außen unscheinbare wirkenden Holzhütte

Corada

Einwohner: 247 Einwohner
Wappen: schwarzes Fischernetz auf weißem Grund
Herrschaft: Noriman Al´Siledas

Beschreibung siehe unter Corada

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— Andreas | Erstellt am 04/29/2007 00:13 Uhr


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